Video, Song und Band des Tages: Die Heiterkeit

von /the weekender!

Ja, ich weiss: ich bin spät dran. Über Die Heiterkeit wurde bereits seit 2010 in allen möglichen Medien berichtet, diskutiert, gelästert. Die Band wurde bereits gelobt, geliebt, gehasst, kritisiert, abgefeiert, plattgeschrieben. In mein Bewusstsein trat sie erst heute und ich möchte meine Beurteilung in die Kategorie „Lobgesang“ eingeordnet wissen. Meiner Meinung nach ist es nämlich so gut wie unmöglich, gute deutschsprachige Musik zu machen und es gibt nur sehr wenige Bands oder Einzelkünstler, die das hinbekommen, ohne dass ich schreiend davonrenne. Von diesen ziehe ich dann noch die ab, die mir persönlich nicht gefallen und da bleibt dann kaum etwas übrig. Seit heute ist eine Band mehr auf meiner diesbezüglichen Favoritenliste, bei der mir genau das gefällt, was, nach eingehender Recherche, bisher wohl der grösste Kritikpunkt war:“Die können ja gar nicht spielen.“. Ein typischer Einwand der Muckerpolizei, die immer noch meint, das professionelle Beherrschen des Instruments sei essentiell notwendig, um gute Musik zu machen. Das ist natürlich ein grosser Irrtum, denn viel wichtiger sind Seele, Herz und Haltung. Das alles ist vorhanden. Die Haltung, die ich bei der Band vermute, lässt mich glauben, dass es ihr sowieso recht egal ist, was solche Leute über sie schreiben. Die haben es nämlich sowieso nicht begriffen, halten Heinz-Rudolf Kunze für brilliant und sind auch nicht die Zielgruppe. Die Heiterkeit löst etwas in mir aus und genau das passiert, wenn ich eine Band wirklich mag. Der Still ist irrelevant, wenn ich eine Gänsehaut bekomme und das passiert heutzutage nicht mehr bei besonders vielen neuen Bands, heute allerdings passierte es bereits unzählige Male. Zusätzlich ist aber auch der Stil genau das, was ich mag. Das Album „Herz aus Gold“ ist bereits am 24.August erschienen und ich erteile hiermit einen ausdrücklichen Kaufbefehl!