The Pains Of Being Pure At Heart

von /the weekender!

Schon 2008 arbeitete sich eine Band aus New York stetig nach oben, indem sie tolle Songs schrieb und vor ausverkauften Sälen spielte. Die Band, die drauf und dran ist, 2009 zu DEN Indie-Lieblingen zu werden und die bis vor kurzem völlig an mir vorbeiging ist „The Pains Of Being Pure At Heart“. Was mich daran so verwundert ist die Tatsache, dass sie so ganz anders klingen als der Rest des, mich inzwischen nur noch zu einem Gähnen bringenden, Indie-Einheitsbreis. Sie selbst beschreiben ihre Musik in etwa so, als hätten die Ramones ihre Lederjacken gegen Anoraks ausgetauscht. Treffender hätte man es kaum ausdrücken können. Auch die Lieblingsbands der „Pains“ lesen sich wie eine Liste der Bands, die ich aufstellen würde, würde man mich nach MEINEN Lieblingsbands fragen: The Pastels, The Exploding Hearts, Black Tambourine, Velocity Girl, The Vaselines, The Ramones, Teenage Fanclub, My Bloody Valentine, Nirvana, Rocketship, Dear Nora, etc.

Unfassbar, wie ich das alles nicht mitbekommen konnte. Schon ein erstes Recherchieren liess mich in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen. endlich mal die richtige Mischung aus gutem Oldschool Indiepop, Shoegazersound, Punk-Attitude, aber mit einer Menge Stil und Herz vorgetragen. Besonders der Song „Everything With You“, zu dem es ein sehr charmantes Super-8 Video gibt, hat es mir angetan. Allerdings können sich auch die anderen Songs auf dem selbstbetitelten Album sehen lassen. Keine Spur von Lückenbüssern, alles Smasher vom ersten bis zum letzten Titel.

2009 fängt gut an !

Hier kann man in das Album reinhören.