al wilson r.i.p.

von /the weekender!

am 21.04.08 starb soul-legende al wilson im alter von 68 jahren an nierenversagen.

sein erster hit war auch der, mit dem ich ihn immer verbunden habe:“the snake“ (1968). ein eigentlich toller song, der in northern soul-kreisen für kontroversen sorgt und auf nightern dazu führen kann, dass man als dj gesteinigt wird, wenn man ihn spielt. zu abgenudelt, etc. sind die hauptargumente. über fest verankerte missverständnisse in der northern soul szene soll es hier aber nicht gehen, sondern um einen grossartigen künstler, der vor drei tagen in fontana in kalifornien das zeitliche gesegnet hat.

der 1939 geborene al wilson spielte in zahlreichen band, bevor er 1968 beim label soul city unterschrieb und seine ersten eigenen songs aufnahm. im gleichen jahr spielte er „the snake“ ein, das lied, mit ich ihn immer verbunden habe. direkt bei erscheinen landete der song auf platz 27 der us-charts.

nach einer mehrjährigen durststrecke, feierte wilson mit seinem zweiten album „weighting“ 1974 seinen nächsten grossen erfolg: die single „show and tell“ erreichte plat 1 der us-charts und das album gewann platin.

1975 erschien das album „la la peace song“. die singleauskopplung „baby i want your body“ stieg auf platz 3 der r&b-charts. 1976 folgte die lp „i´ve got a feeling“, deren titelsong s bis platz 29 schaffte. „the snake“ kletterte noch einmal auf platz 41.

1979 veröffentlichte al wilson sein letztes, leider nicht besonders erfolgreiches, album „count the days“.

eigentlich sollte er am kommenden samstag als special guest in der fernsehshow „marty´s corner“ bei einem fernsehsender in hacienda heights in der nähe von los angeles auftreten. dazu kam es leider nicht mehr. o-ton des moderators leonardo flores:“i had all my al wilson records geared up, my northern soul top 500 book for him to sign and just ready for a great show and meet a great legend.“

al wilson – touch and go

als wilson – the snake

al wilson – show and tell