Archiv für Februar 2008
jan simak zu 96 ?
Hannover 96 ist bei der Suche nach einem Spielgestalter für die neue Saison fündig geworden und hat die Fühler nach einem alten Bekannten ausgestreckt – Jan Simak. Wie der kicker jetzt erfuhr, hat es am Wochenende bereits erste Gespräche mit dem derzeit bei Zweitligist Carl Zeiss Jena spielenden Mittelfeldspieler gegeben.
In Jena hat der 29-Jährige zwar noch einen Vertrag bis Juni 2009, eine Ausstiegsklausel erlaubt dem Offensivakteur aber im Sommer einen vorzeitigen Wechsel. So kann Simak für eine Million Euro den Verein wechseln. Sollte Jena dem sich derzeit abzeichnenden Abstieg nicht mehr entgehen können, wären sogar nur 400.000 Euro für den Tschechen fällig.
Mit Simak würde der ehemalige Liebling der 96er-Fans und auch der von Klub-Boss Martin Kind den Weg zurück an die Leine finden. Dort hatte er zwischen 2000 und 2002 sowie in der Saison 2003/04 die Fäden im Mittelfeld gezogen und insgesamt 58 Zweitliga-Spiele (27 Tore) und 6 Bundesliga-Spiele (2 Tore) im Trikot der Niedersachsen bestritten. Seine stärkste Spielzeit lieferte er 2001/02 ab, als er in 28 Zweitliga-Partien 18 Tore für die „Roten“ erzielte. Leverkusen lotste ihn weg, er gab ein einjähriges Gastspiel bei Bayer als Ballack-Nachfolger (22 Spiele, 3 Tore sowie elf CL-Spiele).
Kind hatte nie ein Hehl daraus gemacht, dass er Simak gerne wieder in Hannover sehen würde. Allerdings wurden die sich haltenden Gerüchte um eine Rückkehr von Trainer Dieter Hecking immer wieder bei Seite gewischt. Der Tscheche sollte in dessen Ägide kein Thema sein.
Nun hat sich der Coach des Bundesliga-Neunten wohl von den zuletzt guten Auftritten des Jan Simak in der Zweiten Liga für Carl Zeiss Jena überzeugen lassen.
Michael Richter
Quelle: Kicker Online
the only one i know has come to take me away !
vergangenen freitag war ich spontan in hamburg, um mir die legendären charlatans anzusehen. die band gehörte damals mit zur speerspitze des madchester-hypes und landete mit ihrem song „the only one i know“ einen hit. was die meisten nicht wissen ist, dass tim burgess und konsorten nie aufgehört haben musik zu machen und regelmässig platten veröffentlicht haben, mit denen sie teilweise auch an der spitze der charts standen. das ist zwar kein garant für qualität, aber ein zeichen dafür, dass die band (nicht zu verwechseln mit der amerikanischen psychedelic band) in ihrem heimatland nie an bedeutung verloren hat.
als vorgruppe fungierten „news at six“ aus köln, von denen ich bis dato noch nie etwas gehört hatte, die aber erstaunlich gut waren.
die charlatans begannen ihren auftritt mit einer eher traurigen nachricht. der vater des bassisten war kurz vorher verstorben.
dann ging es los und die hits waren alle dabei: „the only one i know“, „north country boy“, „weirdo“, etc.
das buntgemischte publikum (engländer in stone roses shirts, kleine mädchen, mods, dresser) ,mich inklusive, hatte seinen spass. bei vielen bands, die immer weitermachen hat man ja das gefühl, dass das publikum nur die alten sachen hören möchte und sich für neue kompositionen nicht interessiert. hier war das allerdings ganz anders. auch die neuen sachen , wie die aktuelle single „you cross my path“, die als legaler download im netz kursiert, kamen gut an.
einzig und allein die bierversorgung gilt es zu bemängeln. völlig imkompetentes personal im grünspan. mal behaupten sie, es gäbe kein weissbier, dann schenken sie 5 minuten später welches aus. sowas kann ich nicht leiden.
durch gute kontakte unseres fahrers hatten wir backstagepässe und trafen die band hinter der bühne. sehr nette leute, völlig entspannt und unarrogant. leider war spontan die weiterreise nach amsterdam vorgezogen worden, weswegen wir uns nicht wirklich lange unterhalten konnten.
alles in allem ein angenehmer abend mit einer guten band.
photo by elliteer
adidas tournament edition
teilweise sind die modelle (z.b. der grand slam) bereits in deutschland erhältlich. in meinen augen sind die reissues allesamt sehr gelungen, was man bei adidas ja nicht immer behaupten kann. nach stan smith modellen mit ernie und bert – motiven, sowie trainern in drogenverherrlichender farbgebung, hätte ich mit schlimmen verbrechen gerechnet. aber nicht mit so gut gelungenen neuauflagen. natürlich ist sowas immer geschmackssache.













